Jemand tritt in eine Bananenschale

Werbetexter oder Werbeagentur?
Oder: Warum Werbetexter die besseren Konzeptioner sind

Warum Werbetexter oft mehr für Ihren Verkauf tun können als eine Werbeagentur?

Ich beantworte die Frage mal andersrum. Weil ich aus dem Bereich klassischer Werbeagenturen komme und daher weiß, wie dort gearbeitet wird. – Klassische Werbeagenturen verkaufen Ihnen das, was sie am besten können. Nämlich klassische Werbung. Und am liebsten die ganze Palette.

Am Ende klingelt so richtig die Kasse… Allerdings bei der Agentur und nicht bei Ihnen. Sie haben haufenweise bunte Broschüren, Kugelschreiber mit Ihrem Logo, eine Webseite im neuen Design… aber noch nicht ein Produkt mehr verkauft.

Ein guter Werbetexter bietet Ihnen Werbung an, die Ihre Produkte verkauft. Das kann natürlich auch eine Imagebroschüre sein. Wenn Sie zum Beispiel ein IT-Dienstleister mit einem eingeschränkten Kundenkreis sind, ist eine Imagebroschüre, die Ihre Wettbewerbsvorteile zu potentiellen Kunden transportiert, eine prima Idee.

Wenn Sie andere Produkte oder Dienstleistungen anbieten, könnte eine ganz andere Idee viel besser sein. Zu den Aufgaben des Werbetexters gehört eben nicht nur das Schreiben absatzfördernder Texte, sondern auch die Berücksichtigung notwendiger konzeptioneller Fragen. Auf das Knappste zusammengefasst sind das die folgenden „Wer-wie-womit-Fragen“:

  • Wer soll Ihr Produkt kaufen?
  • Wie lässt sich die Zielgruppe möglichst punktgenau und kostengünstig erreichen?
  • Womit lässt sich die Zielgruppe von Ihrem Produkt überzeugen?

Ein Beispiel: Ein genossenschaftliches Energieunternehmen kam mit dem Wunsch auf mich zu, eine Werbung zum Gewinnen neuer Mitglieder in der Genossenschaft zu texten. Die Zielgruppe: Menschen, die bereits Kunden des Unternehmens waren. Nur solche wurden dort als Mitglied zugelassen. Die von der Unternehmensführung angedachte (und teure) Idee: Anzeigen zu schalten.

Viele Werbeagenturen hätten sich hier sicherlich flugs die Hände gerieben, um sich sogleich in tolle Layout-Ideen zu stürzen. Ein guter Konzeptioner sagt an dieser Stelle allerdings „Stopp“! Geht das nicht wesentlich gezielter und effizienter? – Es geht! Meine Idee: Den jährlichen Rechnungen einen kleinen Flyer beizulegen, um…

  • alle Kunden punktgenau und mit minimalen Kosten darüber zu informieren, dass sie überhaupt Mitglied werden können. (Die wenigsten wussten davon.)
  • darauf aufmerksam zu machen, dass Mitglieder eine Vergütung erhalten und dadurch von niedrigeren Rechnungen profitieren.

Um die Portogrenze nicht zu überschreiten, wurde die komplette Information auf dem Drittel einer DIN-A4-Seite untergebracht. Diese einmalige und äußerst kostengünstige Aktion brachte dem Unternehmen auf einen Schlag mehr Mitglieder, als sonst im Laufe eines gesamten Jahres!

Fazit: Kunden vom Werbetexter dieser Seite bekommen keine Werbegeschenke, keine Flasche Wein und auch keine Postkarte zu Weihnachten. Aber Werbung, die verkauft. Hier können Sie ihn engagieren.