Was ist Cloaking?
Cloaking ist ein Verfahren, den Robots von Suchmaschinen eine andere Website vorzugaukeln, als diejenige, die menschlichen Besuchern angezeigt wird.
Auf dem Server befinden sich also zwei verschiedene Seiten. Eine für Besucher aus Bits und Bytes, die andere für solche aus Fleisch und Blut.
Der Sinn: Die speziell für Robots angelegte Seite kann inhaltlich und strukturell für Suchmaschinen optimiert werden, ohne Optik oder Text der sichtbaren Startseite zu beeinträchtigen. Menschliche Besucher bemerken vom dem Cloaking nichts. Ihnen wird „die schöne“ Seite präsentiert.
Die Funktionsweise von Cloaking
Vereinfacht dargestellt funktioniert Cloaking folgendermaßen: Ein kleines Softwareprogramm auf dem besuchten Server wertet die Erkennungsdaten des Besuchers aus, entscheidet daran, ob es sich um einen Robot oder um einen von Menschen benutzten Webbrowser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari etc.) handelt und liefert anschließend die entsprechende Version der Seite aus.
Es braucht wohl kaum einer Erwähnung, dass Cloaking einen Verstoß gegen die Richtlinien der Suchmaschinen darstellt und, wenn es entdeckt wird, meist mit dem Ausschluss aus dem Index bestraft wird.
Wann Cloaking entdeckt wird, ist nur eine Frage der Zeit. In der Vergangenheit waren die Robots der Suchmaschinen noch sehr einfach zu erkennen und dementsprechend leicht auszutricksen. Mittlerweile setzen die Suchmaschinen-Betreiber allerdings zusätzliche Robots ein, die von Webbrowsern nicht mehr zu unterscheiden sind. Identifiziert werden können Sie nur noch dann, wenn Ihre IP-Adresse bekannt ist und diese sie als Robot enttarnt. Doch selbstredend wechseln die Adressen ständig...
Wie geschickt Sie Cloaking also auch immer anwenden – früher oder später fliegen Sie damit auf. Für langfristig angelegte Projekte sollte Cloaking daher auf keinen Fall ein Mittel Ihrer Wahl sein.
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