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Wie finde ich alle Links zu meiner Website?

Es ist sicherlich ganz interessant zu wissen, wer eigentlich so alles einen Link auf die eigene Website gesetzt hat. Doppelt interessant wird dieses Wissen durch die Tatsache, dass eingehende Links (Inlinks bzw. Backlinks) vor allem bei der größten und bekanntesten aller Suchmaschinen, nämlich Google, ein starkes Ranking-Kriterium darstellen.

Was liegt da also näher, als herauszufinden, mit wie vielen eingehenden Links die eigene Website oder die Webseite der Konkurrenz aufwartet? – Richtig! Nichts. Also los…

Bekanntlich kennt das Internet niemand besser als die Suchmaschinen. Also klopfen wir doch dort einfach mal an:



Inlinks mit Google und Yahoo finden

Die meisten Suchmaschinen bieten eine einfache Abfrage der eingehenden Links an. Bei Google tippen Sie dazu beispielsweise „link:www.meinedomain.de“ in das Suchfeld ein.

…Um anschließend festzustellen, dass sich ausgerechnet der Platzhirsch mit der Ausgabe eingehender Links ziemlich bedeckt hält. Es wird schlicht nur ein kleiner Teil der Inlinks angezeigt, die Google kennt. Wohl nicht ohne Grund: Da sich vor allem Googles Ranking-System stark an eingehenden Links orientiert, ist man bei Google daran interessiert, möglichen Manipulationsversuchen bereits im Ansatz vorbeugen. Denkbare Manipulationen wären beispielsweise das massive Setzen unnatürlicher Links auf die eigene Website oder das Ausspähen der Inlinks konkurrierender Seiten, um diese mit noch mehr eingehenden Links zu übertrumpfen etc.

Paradoxerweise kommt eine der besten Quellen für die Inlinksuche dann doch aus dem Hause Google: Wer den Online-Service Google Webmaster Tools nach Inlinks fragt, bekommt alle Links angezeigt, die Google kennt. Dazu benötigen Sie allerdings ein kostenloses Google-Konto, für das Sie sich zunächst mit einer E-Mailadresse sowie Ihrer Website anmelden und daher einige Daten preisgeben müssen. Für Webseitenbetreiber allerdings trotzdem nicht die schlechteste Idee, da Sie mit den Webmaster-Tools noch eine Reihe weiterer interessanter Analyse- und Statistik-Funktionen nutzen können.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Webmaster Tools listen wirklich alle Inlinks der linkgebenden Domains auf. Eigentlich eine nette Sache, die bisweilen aber zu maximaler Unübersichtlichkeit führt: Wenn Sie von einer größeren Website einen Link spendiert bekommen, der auch auf allen Unterseiten der Website eingebaut ist, liefert Google seitenweise Daten mit den Adressen der einzelnen Unterseiten. Nützlich wäre eine Filteroption, die nur einen Inlink pro Domain anzeigt. Da könnten die Jungs von Google mal nachbessern.

Bei Yahoo sieht die Anzeige der Inlinks deutlich aufgeräumter aus, allerdings werden Sie mit Yahoo in den meisten Fällen weniger Inlinks als mit den Webmaster Tools des großen Rivalen finden. Um Ihre bei Yahoo bekannten Inlinks anzeigen zu lassen, tippen Sie einfach „linkdomain:www.meinedomain.de“ in den Suchschlitz ein.



Inlinks mit Backlinkcheckern finden

Wenn Sie Google oder Yahoo lieber nicht benutzen möchten, können Sie alternativ auch eines der vielen Tools bemühen, die Sie finden, wenn Sie die Suchmaschine Ihrer Wahl nach „Backlinkchecker“ fragen.

Die meisten Backlinkchecker tun allerdings nichts anderes, als ebenfalls die Ergebnisse der Suchmaschinen, vorzugsweise die von Yahoo, abzufragen. Je nachdem, wie gut oder schlecht sie programmiert sind, liefern sie ebenfalls eine Reihe von Inlinks, aber vielfach deutlich weniger, als Yahoo und Google. Wenn Sie Ihren Inlinks mit Backlinkcheckern auf die Spur kommen möchten, sollten Sie daher am besten gleich mehrere davon einsetzen, um brauchbare Daten zu erhalten.



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